Aktuell / 05.10.2012

Fraunhofer-Projekt: Turbo Keramik für Turbinen

„Wir versprechen uns vom Projekt, einen neuen Markt für Gasturbinen im dezentralen Leistungsbereich, insbesondere auch für den Synthesegaseinsatz, zu erschließen“, sagt der Projektleiter Dr. Matthias Gohla über „Turbo Keramik“. Bild: Dirk Mahler/Fraunhofer IFF

Geringere Spaltverluste in Mikrogasturbinen

Die neue „Hochleistungskeramik“ soll die Spaltverluste in Mikrogasturbinen verringern und höhere Temperaturen in der Brennkammer ermöglichen. Die Forscher erhoffen sich, mit dem neuen Werkstoff den Wirkungsgrad von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen heben. Im Vergleich zu Verbrennungsmotoren haben gasbetriebene Turbinen im dezentralen Leistungsbereich heute einen geringeren Wirkungsgrad. „Wir versprechen uns davon, einen neuen Markt für Gasturbinen im dezentralen Leistungsbereich, insbesondere auch für den Synthesegaseinsatz, zu erschließen“, erklärt Gohla.

Projektdetails zu „Turbo Keramik“

Das Projekt „Turbo Keramik“ ist im März 2012 gestartet. Es wird über drei Jahre laufen. Es ist ein eigenes Projekt der Fraunhofer-Gesellschaft ohne externe Förderung. Beteiligt sind Fraunhofer-Forscher aus Magdeburg, Berlin, Dresden und St. Augustin in diesen fünf Instituten:

  • Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF
  • Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK
  • Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS 
  • Fraunhofer-Institut für Werkstoffund Strahltechnik IWS 
  • Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

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