CO2-Technologien

CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrieanlagen lassen sich – unter Einsatz weiterer Energie – stofflich weiterverwenden oder chemisch in gut speicherfähige Energieträger umwandeln. Für den Energiebedarf kommen Stromüberschüsse infrage, die zeitweise im Netz nicht benötigt werden und die sich bisher großtechnisch nicht im ausreichenden Maße speichern lassen. Damit eröffnen sich technologische Pfade, die unter der Bezeichnung Power-to-X Technologien zusammengefasst werden. Hierzu gehören beispielsweise: Power-to-Gas, Power-to-Chemicals, Power-to-Liquid, Power-to-fuel und weitere. Mögliche Produkte sind beispielsweise chemische Grundstoffe, wie Polyurethan, sowie synthetische Treibstoffe (z. B. Kerosin) oder synthetisches Erdgas. Diese Entwicklung trägt zu einer stärkeren Vernetzung bisher getrennt agierender Industriesektoren bei, der sogenannten Sektorkopplung. Beispiele dafür sind eine stärkere Kopplung der konventionellen Kraftwerke mit der chemischen Industrie (Grundstoffe) und dem Mobilitätssektor (Treibstoffe).

Aktuell / 08.03.2013

Eine Methode die Emissionen von Kohlendioxid aus Kraftwerken zu senken, ist die CO2-Abtrennung und anschließende Weiterverwendung. Bei einem Projekt schlagen Forscher nun zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie verwenden das klimaschädliche Gas für die Herstellung von Methan oder Methanol. Dies sind begehrte Grundstoffe für die chemische Industrie. Dabei nutzen sie überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien. weiterlesen

Aktuell / 05.03.2013

Der Bau einer innerstädtischen Pilotstrecke für Supraleiterkabel beginnt. Der Supraleiter hat kaum elektrischen Widerstand. Deswegen kann er als 10.000-Volt-Kabel genauso viel Strom transportieren, wie ein 110.000-Volt-Hochspannungskabel. Das spart Platz und vereinfacht die Verteilnetze. Ein Erfolg des Pilotprojektes kann die Stromnetze in Ballungszentren verändern. weiterlesen

Standpunkt / 04.03.2013

Am Grosskraftwerk Mannheim laufen derzeit zwei Teststrecken, an denen Materialien für ein 725°C-Kraftwerk erforscht werden. Einen Teil der werkstofftechnischen Untersuchungen führt Diplom-Ingenieur Stefan Zickler von der Materialprüfanstalt der Universität Stuttgart durch. weiterlesen

Aktuell / 25.02.2013

Der Vergaser im IGCC-Kraftwerk ist bisher noch nahezu eine Black Box für die Kraftwerkforschung. Das Verbundprojekt "HotVeGas" schlüsselt mit Messungen, Experimenten und Simulationen die Prozesse auf. Das Ziel ist eine Optimierung des Vergasers. In Kopplung mit anderen Prozessen, wie der Herstellung von Wasserstoff, ergeben sich Synergieeffekte. weiterlesen

Aktuell / 14.01.2013

Einen neuen Impuls für die Forschung in Deutschland gibt die Förderinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“. Dabei werden Technologien und Konzepte zum Ausbau der Netzinfrastruktur untersucht. Drei Bundesministerien haben heute den Startschuss für die Förderinitiative gegeben. Forscher können ihre Anträge für die Förderung ab März 2013 einreichen. weiterlesen