CO2-Technologien

CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrieanlagen lassen sich – unter Einsatz weiterer Energie – stofflich weiterverwenden oder chemisch in gut speicherfähige Energieträger umwandeln. Für den Energiebedarf kommen Stromüberschüsse infrage, die zeitweise im Netz nicht benötigt werden und die sich bisher großtechnisch nicht im ausreichenden Maße speichern lassen. Damit eröffnen sich technologische Pfade, die unter der Bezeichnung Power-to-X Technologien zusammengefasst werden. Hierzu gehören beispielsweise: Power-to-Gas, Power-to-Chemicals, Power-to-Liquid, Power-to-fuel und weitere. Mögliche Produkte sind beispielsweise chemische Grundstoffe, wie Polyurethan, sowie synthetische Treibstoffe (z. B. Kerosin) oder synthetisches Erdgas. Diese Entwicklung trägt zu einer stärkeren Vernetzung bisher getrennt agierender Industriesektoren bei, der sogenannten Sektorkopplung. Beispiele dafür sind eine stärkere Kopplung der konventionellen Kraftwerke mit der chemischen Industrie (Grundstoffe) und dem Mobilitätssektor (Treibstoffe).

Aktuell / 26.06.2013

In konventionellen Kraftwerken werden fossile Kraftstoffe wie Biomasse, Kohle oder Gas mit Luft verbrannt. Beim Oxyfuel-Verfahren wird der Brennstoff dagegen mit einem Gemisch aus Sauerstoff und Rauchgas verbrannt. Dabei fallen im Abgas hauptsächlich Wasserdampf und CO2 an. Der Wasserdampf wird durch Abkühlen des Rauchgases als Wasser abgeschieden. Weitere nachgeschaltete Aufbereitungsstufen bringen den Reinheitsgehalt des verbleibenden Kohlendioxids auf Werte, wie sie bei der Lebensmittelherstellung gefordert werden. Dieses nahezu reine Kohlendioxid kann entweder weiterverwendet oder in unterirdische Lagerstätten eingebracht werden, wodurch CO2 seine klimaschädliche Wirkung nicht entfalten kann. weiterlesen

Aktuell / 28.05.2013

In einer Turbine trifft 1.400°C heißes Gas mit einer Geschwindigkeit von 100 Metern pro Sekunde auf jede einzelne Schaufel. Um dieser Belastung standzuhalten, haben die Schaufeln ein besonderes Design. Ihre Garantielaufzeit richtet sich bisher nach einer Berechnung über einen relativ kontinuierlichen Betrieb. Durch die wechselhafte Einspeisung von Wind- und Sonnenenergie in das Stromnetz erhöhen sich die An- und Abfahrvorgänge von Turbinen erheblich. Um das einzubeziehen, arbeiten Forscher nun an neuen Berechnungsmodellen für die Lebensdauer. weiterlesen

Standpunkt / 22.04.2013

Erdgas oder Kohle emissionsfrei verbrennen, wollen die Forscher an der Technischen Universität Darmstadt. Sie untersuchen das Chemical Looping in Wirbelschicht-Reaktoren. Prof. Dr. Bernd Epple, Leiter des Instituts Energiesysteme und Energietechnik an der Technischen Universität Darmstadt, erläutert das Projekt ECLAIR. weiterlesen

Aktuell / 18.04.2013

Luftgestützte Messsysteme helfen, komplette Solarfelder optisch zu untersuchen. QFly nennt sich ein Messsystem, bestehend aus einer Flugdrohne, die wahlweise eine CCD-Kamera oder eine Infrarotkamera mit sich trägt. Je nach Einsatzzweck überfliegt QFly das Solarfeld in unterschiedlichen Routen und nimmt dabei Bilder im sichtbaren oder im Infrarotbereich des Spektrums auf. weiterlesen

Aktuell / 12.04.2013

Um die Emissionen zu reduzieren, soll CO2 abgetrennt und in der Kunststoffindustrie weiter verarbeitet werden. Dabei wird das CO2 langfristig gebunden und ersetzt den knappen Rohstoff Erdöl. So kann aus dem Albtraum vom Klimakiller die Grundlage für schöne Träume werden. Aus dem Rohstoff CO2 werden Matratzen gefertigt. weiterlesen