CO2-Technologien

CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrieanlagen lassen sich – unter Einsatz weiterer Energie – stofflich weiterverwenden oder chemisch in gut speicherfähige Energieträger umwandeln. Für den Energiebedarf kommen Stromüberschüsse infrage, die zeitweise im Netz nicht benötigt werden und die sich bisher großtechnisch nicht im ausreichenden Maße speichern lassen. Damit eröffnen sich technologische Pfade, die unter der Bezeichnung Power-to-X Technologien zusammengefasst werden. Hierzu gehören beispielsweise: Power-to-Gas, Power-to-Chemicals, Power-to-Liquid, Power-to-fuel und weitere. Mögliche Produkte sind beispielsweise chemische Grundstoffe, wie Polyurethan, sowie synthetische Treibstoffe (z. B. Kerosin) oder synthetisches Erdgas. Diese Entwicklung trägt zu einer stärkeren Vernetzung bisher getrennt agierender Industriesektoren bei, der sogenannten Sektorkopplung. Beispiele dafür sind eine stärkere Kopplung der konventionellen Kraftwerke mit der chemischen Industrie (Grundstoffe) und dem Mobilitätssektor (Treibstoffe).

Aktuell / 04.09.2013

Ende August 2013 hat das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) die Einspeisung von CO2 zur wissenschaftlichen Untersuchung der geologischen Speicherung des Treibhausgases abgeschlossen. Am Pilotstandort im brandenburgischen Ketzin wurden seit Juni 2008 insgesamt 67.271 Tonnen CO2 in salzwasserhaltigen Sandstein in einer Tiefe von 630 bis 650 Metern eingebracht. weiterlesen

Aktuell / 15.08.2013

Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz entsteht bis Mitte 2014 ein neuer Brennkammerprüfstand. Das DLR investiert mit seinen Industriepartnern Alstom und Rolls-Royce 47 Millionen Euro. weiterlesen

Aktuell / 12.08.2013

Bei der Förderung von Erdöl wird das anfallende Gas heute einfach abgefackelt. Dabei entstehen Emissionen und der energetische Wert bleibt ungenutzt. Im Projekt „Syngas to Fuel“ hat die Technische Universität Freiberg mit dem Anlagenplaner Chemieanlagenbau Chemnitz eine Lösung für das Problem entwickelt. weiterlesen

Aktuell / 12.08.2013

Am STEAG-Kraftwerksstandort Völklingen-Fenne wurde ein Lithium-Ionen-Batteriespeicher mit einer Speicherkapazität von rund 700 Kilowattstunden installiert. Dieser dient zur Netzstabilisierung. Bislang wurde der Speicher nicht ständig und mit voller Leistung belastet. Forscher testen dies nun im Dauerbetrieb. Erwartet wird eine Lebensdauer von mehr als zehn Jahren. weiterlesen

Aktuell / 22.07.2013

Kohle wird nicht nur verbrannt, sondern lässt sich auch zur Erzeugung von chemischen Produkten, wie Methanol oder Methan, verwenden. Bisher werden diese Verfahren vor allem in China und Indien angewendet. Die Technische Universität Bergakademie Freiberg tritt mit einer neuen Testanlage an, in Deutschland die Datenbasis für ein neues Design von Kohlevergasern zu schaffen. weiterlesen