CO2-Technologien

CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrieanlagen lassen sich – unter Einsatz weiterer Energie – stofflich weiterverwenden oder chemisch in gut speicherfähige Energieträger umwandeln. Für den Energiebedarf kommen Stromüberschüsse infrage, die zeitweise im Netz nicht benötigt werden und die sich bisher großtechnisch nicht im ausreichenden Maße speichern lassen. Damit eröffnen sich technologische Pfade, die unter der Bezeichnung Power-to-X Technologien zusammengefasst werden. Hierzu gehören beispielsweise: Power-to-Gas, Power-to-Chemicals, Power-to-Liquid, Power-to-fuel und weitere. Mögliche Produkte sind beispielsweise chemische Grundstoffe, wie Polyurethan, sowie synthetische Treibstoffe (z. B. Kerosin) oder synthetisches Erdgas. Diese Entwicklung trägt zu einer stärkeren Vernetzung bisher getrennt agierender Industriesektoren bei, der sogenannten Sektorkopplung. Beispiele dafür sind eine stärkere Kopplung der konventionellen Kraftwerke mit der chemischen Industrie (Grundstoffe) und dem Mobilitätssektor (Treibstoffe).

Aktuell / 30.10.2013

Mit optimierten Gastrennmembranen sollen die Effizienzverluste von Verfahren zur CO2-Abscheidung deutlich gesenkt werden. „Das Ziel ist eine stabile Membran mit optimierter Mikrostruktur und optimierten Träger zu entwickeln“, sagt Dr. Wilhelm Albert Meulenberg, Leiter der Arbeitsgruppe Gastrennmembranen am Forschungszentrum Jülich. In Tests wird erprobt, ob das Modul in der Lage ist Sauerstoff unter den gegebenen Bedingungen abzutrennen. Die Gastrennmembran soll unter anderem im Oxyfuel-Verfahren eingesetzt werden. weiterlesen

Aktuell / 28.10.2013

Der ideale Verlauf einer Stromtrasse hängt von vielen Faktoren ab. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund arbeiten gemeinsam mit dem Netzbetreiber Amprion daran, eine Bewertungsfunktion zu modellieren, welche möglichst umfassend die Kriterien abbildet. Planern soll es mittels einem computergestützten Planungstool möglich sein, verschiedene Trassenverläufe objektiv zu bewerten, Varianten zu visualisieren und schneller Kompromisse zu erarbeiten. weiterlesen

Aktuell / 18.10.2013

Kleine Gasturbinen haben einen vergleichsweise niedrigen Wirkungsgrad. Dabei werden die Anlagen zur Zwischenspeicherung von Strom im Zuge der Energiewende immer gefragter. Wissenschaftler der RWTH Aachen und TU Freiberg arbeiten an einem neuen Designkonzept, um die Wirkungsgrade derzeitiger Kleingasturbinen zu steigern. weiterlesen

Aktuell / 10.09.2013

Die nordfriesische Insel Pellworm ist seit Anfang der 1980er Jahre ein Schauplatz für die Energieforschung. 1983 wurde der damals größte Solarpark Europas installiert. Mit Ergänzung von Windenergieanlagen entstand 1989 Europas größtes Hybridkraftwerk. Ein intelligentes Stromnetz mit Großspeichern und vielen kleinen Haushaltsspeichern soll die Insel nun stromautark machen. weiterlesen

Aktuell / 09.09.2013

Im Forschungsprojekt „Partner-Dampfkraftwerk“ will die bedarfsgerechte Integration von Strom aus fluktuierenden Energiequellen deutlich verbessern. Dazu sollen Bestandskraftwerke die schwankende Leistung aus Wind- oder Photovoltaikanlagen sicher ausregeln, um die Netzstabilität zu sichern. Die Optimierungen könnten schon kurzfristig in bestehende Kraftwerke eingebaut werden. Dafür arbeiten vier Kraftwerksbetreiber mit drei Forschungsinstituten und zwei Komponentenherstellern unter der Projektleitung vom VGB PowerTech zusammen. weiterlesen