CO2-Technologien

CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrieanlagen lassen sich – unter Einsatz weiterer Energie – stofflich weiterverwenden oder chemisch in gut speicherfähige Energieträger umwandeln. Für den Energiebedarf kommen Stromüberschüsse infrage, die zeitweise im Netz nicht benötigt werden und die sich bisher großtechnisch nicht im ausreichenden Maße speichern lassen. Damit eröffnen sich technologische Pfade, die unter der Bezeichnung Power-to-X Technologien zusammengefasst werden. Hierzu gehören beispielsweise: Power-to-Gas, Power-to-Chemicals, Power-to-Liquid, Power-to-fuel und weitere. Mögliche Produkte sind beispielsweise chemische Grundstoffe, wie Polyurethan, sowie synthetische Treibstoffe (z. B. Kerosin) oder synthetisches Erdgas. Diese Entwicklung trägt zu einer stärkeren Vernetzung bisher getrennt agierender Industriesektoren bei, der sogenannten Sektorkopplung. Beispiele dafür sind eine stärkere Kopplung der konventionellen Kraftwerke mit der chemischen Industrie (Grundstoffe) und dem Mobilitätssektor (Treibstoffe).

Aktuell / 07.01.2014

Sprühwäscher sind in Kraftwerken schon seit Jahren erfolgreich, um das Rauchgas zu entschwefeln. Nun sollen sie einen weiteren Stoff auswaschen – das klimaschädliche CO2. Ein Hindernis für die großtechnische CO2-Abscheidung sind bisher hohe Investitionskosten in die Anlagentechnik und ein hoher Energiebedarf für den Betrieb. Die Universität Stuttgart verbessert mit Partnern den Prozess. weiterlesen

Aktuell / 10.12.2013

Der Anschluss von erneuerbaren Energien Anlagen an das Stromnetz beeinflusst die Netzqualität. Um Kapazitäten optimaler zu nutzen und Störungen zu vermeiden, haben Wissenschaftler der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität ein Messgerät für die Netzimpedanz entworfen. Es ermittelt die Wirkung von Windenergieanlagen auf das Mittelspannungsnetz. Ein Messgerät für Hochspannungsleitungen soll bis 2016 folgen. weiterlesen

Aktuell / 23.11.2013

Die Leistungsfähigkeit der Receiver in einer Parabolrinnenanlage wird durch zwei Eigenschaften beschrieben: dem optischen Wirkungsgrad und den thermischen Verlusten. Diese Eigenschaften werden an Laborprüfständen im Quarz-Zentrum des DLR zerstörungsfrei gemessen. Zur Messung der thermischen Verluste wird der Receiver auf unterschiedliche Betriebstemperaturen erhitzt. weiterlesen

Standpunkt / 19.11.2013

Professor Karl Maile, stellvertretender Direktor der Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart (MPA Stuttgart), leitet die wissenschaftliche Begleitforschung an den Hochtemperatur Werkstoff Teststrecken (HWT I und II) am Grosskraftwerk Mannheim. Über die Bedeutung der laufenden Werkstoffentwicklung für die Flexibilität und die Effizienz von Kraftwerken sprach er im Interview. weiterlesen

Aktuell / 30.10.2013

Die kryogene Luftzerlegung, ein Verfahren um reinen Sauerstoff aus der Luft zu gewinnen, ist energieaufwendig. Dadurch leidet auch die Effizienz von einigen Industrieprozessen und der bisherigen Verfahren zur Kohlendioxidabtrennung aus Abgasen. Im Forschungsprojekt MEM-OXYCOAL unter der Leitung der RWTH Aachen entwickelten Wissenschaftler Membranen, welche die Sauerstoffabscheidung energetisch verbessern. weiterlesen