CO2-Technologien

CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrieanlagen lassen sich – unter Einsatz weiterer Energie – stofflich weiterverwenden oder chemisch in gut speicherfähige Energieträger umwandeln. Für den Energiebedarf kommen Stromüberschüsse infrage, die zeitweise im Netz nicht benötigt werden und die sich bisher großtechnisch nicht im ausreichenden Maße speichern lassen. Damit eröffnen sich technologische Pfade, die unter der Bezeichnung Power-to-X Technologien zusammengefasst werden. Hierzu gehören beispielsweise: Power-to-Gas, Power-to-Chemicals, Power-to-Liquid, Power-to-fuel und weitere. Mögliche Produkte sind beispielsweise chemische Grundstoffe, wie Polyurethan, sowie synthetische Treibstoffe (z. B. Kerosin) oder synthetisches Erdgas. Diese Entwicklung trägt zu einer stärkeren Vernetzung bisher getrennt agierender Industriesektoren bei, der sogenannten Sektorkopplung. Beispiele dafür sind eine stärkere Kopplung der konventionellen Kraftwerke mit der chemischen Industrie (Grundstoffe) und dem Mobilitätssektor (Treibstoffe).

Aktuell / 02.02.2016

Anfang Januar startete die dritte Phase des Forschungsprojektes HotVeGas. In diesem sollen die bisherigen Erkenntnisse zur Kohlevergasung weiter ausgebaut und in einer Brennstoffdatenbank zusammengefasst werden. Das Vorhaben läuft noch bis Ende des Jahres 2019. Koordinator des Verbundvorhabens ist die Technische Universität München. weiterlesen

Aktuell / 23.10.2015

Auf einem neuen Teststand in Pullach wird die effiziente Erzeugung von Synthesegas erprobt. Ein Rohrreaktor erzeugt Synthesegas – eine Verbindung aus Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Der Prozess basiert auf der Trockenreformierung. Das Gas kommt als wertvoller Grundstoff in chemischen Verfahren zum Einsatz. Die Linde AG führt die Forschungsarbeiten gemeinsam mit Partnern durch. weiterlesen

Aktuell / 02.10.2015

Bisher zirkulierte in den Receiverrohren von Parabolrinnenkraftwerken ein Öl als Wärmeträgermedium. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) erproben auf der Forschungsplattform im spanischen Almeria ein neues Konzept. Dabei wird direkt Wasserdampf in den Rohren als Wärmeträger eingesetzt. weiterlesen

Aktuell / 18.09.2015

Am Braunkohlenblock mit optimierter Anlagentechnik, kurz BoA, in Bergheim-Niederaußem bei Köln entwickelt und erforscht RWE zusammen mit Partnern verschiedene Forschungsprojekte zur optimierten Rauchgasentschwefelung und zur CO2-Wäsche des Rauchgases. Die Projekte sind Teil des am Kraftwerksstandort angesiedelten Innovationszentrums Kohle. weiterlesen

Aktuell / 24.06.2015

Höhere Temperaturunterschiede können den Wirkungsgrad von Kraftwerken steigern und somit die CO2-Emissionen senken. Nach unten geben die Außen- beziehungsweise Umgebungstemperaturen die Grenzen vor, nach oben die Materialeigenschaften. Im Forschungsvorhaben HWT II (Hochtemperatur-Werkstoff-Teststrecke II) untersuchten Experten, wie sich dickwandige Rohrleitungs- und Armaturenbauteile bei einer geforderten flexiblen Fahrweise mit Temperaturen von bis zu 725 °C verhalten. weiterlesen