Organisation der Forschung

Forschungsförderung

 

Die Energieversorgung in Deutschland steht im Zeichen der Energiewende vor großen Veränderungen. Für die konventionellen Kraftwerke bedeutet das neue technologische Herausforderungen. Zentrale Aufgabe in Zukunft ist: Eine höhere Flexibilität und ein verbessertes Teil- und Mindestlastverhalten zur Unterstützung der fluktuierenden erneuerbaren Energien. Dazu gehören auch schnelle An- und Abfahrgeschwindigkeiten, eine größere Brennstoffflexibilität und geeignete Speicher. Im Forschungsnetzwerk „Flexible Energieumwandlung“ forschen die Experten der konventionellen Kraftwerkstechnik künftig unter einem Dach mit den solarthermischen Kraftwerken und den CO2-Technologien. Deren Spektrum reicht von den Power-to-X-Technologien über die stoffliche Integration des Gases in industrielle Produkte bis hin zur Sektorkopplung, etwa mit dem Verkehrssektor.

 

Das BMWi fördert im Rahmen der angewandten Energieforschung Projekte und Vorhaben in allen drei genannten Bereichen: den konventionellen Kraftwerken, den solarthermischen Kraftwerken und den CO2-Abtrennungs- und Verwertungstechnologien. Die Förderbekanntmachung „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ des BMWi vom 8. Dez. 2014 listet unter Punkt 3.4 „Solarthermische Kraftwerke“ und Punkt 3.6 „Kraftwerkstechnik und CO2-Abscheidung und speicherung“ die Forschungsziele und –themen im Detail auf.