Kombi-Kraftwerke

Eine flexible Fahrweise von Kombi-Kraftwerken gilt als optimale Ergänzung zur Energieversorgung aus erneuerbaren Energien. Bei Lastflexibilität geht es um hohe Teillastwirkungsgrade und um schnelle Laständerungen. Hohe Teillastwirkungsgrade sind in erster Linie ein Thema der Aerodynamik des Verdichters. Die Verdichter sollen so gestaltet werden, dass sie in einem weiten Arbeitsbereich stabil sind und dennoch einen hohen Wirkungsgrad behalten. Ziel der Forschung zum Lastfolgeverhalten ist, die thermisch bedingte Ungleichverteilung der Temperaturen in Gehäuse und Rotor der Gasturbine durch weiter verbesserte Berechnungsverfahren in ihrer Auswirkung auf die Ausdehnung und die Lebensdauer besser zu verstehen und Bauweisen dementsprechend zu gestalten.


Im Bild befindet sich eine Dampfturbine für ein solarthermisches Kraftwerk in Spanien. Die Anforderung an die Dampfturbine ist hochspezifisch: Sie muss schnell anfahren können, wenn morgens die Sonne aufgeht und sich untertags – wenn Wolken aufziehen – flexibel an die schwankende Wärmeleistung anpassen.

 

Bild: Siemens