Kohlendioxid abtrennen

Am Speicherstandort wird das CO2 mittels einer Injektionsbohrung in flüssiger Form in eine Tiefe von etwa 1.000 Meter gepresst. Im Druck der Tiefe hat es eine 500-fach höhere Dichte als gasförmig an der Erdoberfläche und nutzt so das Speichervolumen optimal aus. Die Speicherung erfolgt entweder physikalisch (CO2 wird durch Druck und Deckgestein am Entweichen gehindert) oder chemisch durch Mineralneubildung. Nach Ende der Injektion wird die Ausbreitung des CO2 im Untergrund mit Abdichtungen gegen Leckagen gesichert (rechtes Bild) und ständig überwacht.