Grundbegriffe

Dampfturbinen drehen sich in den Strömungen des heißen Wasserdampfes. Sie sind Teil eines geschlossenen Wasserkreislaufs, in dem Wasser kondensiert und wieder zu Dampf erhitzt wird. Dampfturbinen kommen daher nicht mit dem eingesetzten Brennstoff in Kontakt. Oft werden mehrere Dampfturbinen hintereinander angeordnet, um ausgelegt auf Hoch-, Mittel und Niederdruck, den Druck des Dampfes optimal in Drehbewegung umsetzen zu können.


Gasturbinen drehen sich dagegen direkt in den heißen Verbrennungsabgasen. Diese Gase sind mit bis zu 1500°C weitaus heißer als in der Dampfturbine. Denn der Wasserdampf wird in den bestehenden Kraftwerken bisher nur auf bis zu 650°C erhitzt. Daher werden die Schaufeln mit Luft gekühlt, die aus kleinen Öffnungen strömt und dort einen „Schutzfilm“ zwischen Abgasen und Schaufel bildet. Ohne Kühlung würde das Schaufelmaterial schnell verschleißen.

 

Für die Effizienz ist der Unterschied zwischen Druck und Temperatur entscheidend.

 

Bild: BDEW