Energieversorgung

In Folge der dritten Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) 1997 in Kyoto hat sich Deutschland im Rahmen des EU-burden-sharing verpflichtet, seine Treibhausgasemissionen bis 2012 gegenüber 1990 um 21% zu reduzieren. Eine solche Zielsetzung hat insbesondere Folgen für die Energiepolitik, denn fast 85% der Treibhausgasemissionen in Deutschland stammen aus der Erzeugung und Nutzung von Energie. Gleichwertig neben der Wirtschaftlichkeit und der Versorgungssicherheit ist die Umweltverträglichkeit ein wichtiger Bestandteil energiepolitischer Zielsetzungen. Das Augenmerk liegt hier auf der Minderung von Treibhausgasemissionen, z.B. durch sparsamen Umgang mit Energie und den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energiequellen.