Energieversorgung

Im Jahre 2012 kamen in Deutschland fast 22 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien. Bei der Stromproduktion dominiert aber weiterhin der Einsatz von Braun- (25 Prozent) und Steinkohle (19 Prozent). Diese Struktur ist das Ergebnis von langfristigen Investitionsentscheidungen und kurzfristigen Einsatzplanungen. Da die Lebensdauer der Anlagen je nach Brennstoff und Fahrweise 35 Jahre und mehr erreichen kann, ist die Zusammensetzung des Kraftwerksparks zu einem bestimmten Zeitpunkt das Ergebnis ökonomischer, ökologischer, regionalwirtschaftlicher und energiepolitischer Einflussfaktoren, die oft weit in die Vergangenheit zurückreichen. Die kurzfristige Einsatzplanung der Kraftwerke im Rahmen eines gegebenen Anlagenparks hängt allein von den variablen Brennstoffkosten ab. Braunkohle verursacht im Vergleich zu anderen Brennstoffen wie Gas relativ niedrige variable Kosten.

 

Bild: BDEW