Energieversorgung

Von 1990 bis 2008 konnte der spezifische Brennstoffeinsatz der Stromerzeugung deutlich verringert werden. Betrug der Brennstoffeinsatz pro netto erzeugter Kilowattstunde 1990 noch 9,9 Mega-Joule (MJ), so wurden 2008 nur noch 6 MJ benötigt. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung – hier definiert als das Verhältnis der Bruttostromerzeugung zum gesamten Energieeinsatz – hat sich infolgedessen bis 2008 auf 41,9% erhöht. Zum Vergleich: 1990 lag diese Effizienz der Brennstoffausnutzung in der Stromerzeugung noch bei 36,5%. Eine Verringerung des spezifischen Brennstoffverbrauchs ist im Rahmen des bestehenden Kraftwerksparks nur mit erheblichen Zusatzkosten zu erreichen. Daher tritt eine signifikante Steigerung des Wirkungsgrades erst mit dem Ersatz technisch und wirtschaftlich veralteter Anlagen durch moderne neue Kraftwerksneubauten ein.