Dampfkraftwerke

Die Trocknung der Braunkohle vor der Verbrennung ist ein Ansatz, um den Wirkungsgrad von Braunkohlekraftwerken zu erhöhen. Für das Trocknen eignet sich heißes Rauchgas aus dem Kessel. Dadurch würde jedoch der Brennstoffverbrauch steigen. Effizienter ist es, den Dampf aus der Turbine zu zapfen. Dabei kann die Abwärme, gut 100°C, genutzt werden.

 

Bei der Trocknung verdunstet aus der Kohle warmer Wasserdampf. Dieser kann beim Vorwärmen von Speisewasser oder Luft für den Kessel zurückgewonnen werden. Dadurch erhöht sich der Wirkungsgrad in Trocken-Braunkohlekraftwerken (TBK) um bis zu 5 Prozentpunkte. In Niederaußem (BoA1) trocknet diese Technologie in Form einer Wirbelschichttrocknungsanlage (WTA) als weltgrößter Prototyp rund ein Viertel der Rohbraunkohle.

 

Bild: RWE