Aktuell / 01.02.2018

Kraftwerksforscher übergeben Empfehlungen zum 7. Energieforschungsprogramm

Vertreter der Forschungsnetzwerke übergeben Torsten Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik – Wärme und Effizienz im BMWi, ihre Empfehlung zur künftigen Energieforschungspolitik. v.l.n.r.: Dr. P. Fath/RTC Solutiones, Prof. A. Reuter/ FhG-IWES, Dr. C. Sourkounis/Uni Bochum, Prof. D. Thrän DBFZ, Prof. A. Praktiknjo/ RWTH Aachen, T. Herdan/BMWi, Prof. E. Abele/ TU Darmstadt, Dr. E. Klapdor/ Siemens, C. Beier/Fraunhofer Umsicht. | © BINE Informationsdienst, Jutta Perl-Mai


Das Forschungsnetzwerk „Flexible Energieumwandlung“ übergab Ende 2017 seine Empfehlungen zum 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung an das federführende Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Im Netzwerk arbeiten Experten aus den Bereichen Thermische Kraftwerke, CO2-Technologien, Solarthermische Kraftwerke, Systemintegration und Turbomaschinen zusammen. Es gehört zum Forschungsnetzwerk Energie, in dem rund 2.800 Mitglieder in Arbeitsgruppen zu sieben Themengebieten Empfehlungen zur künftigen Ausrichtung der Energieforschungspolitik erarbeitet haben.

Die Forschungsempfehlungen zur Flexiblen Energieumwandlung

Das neue, 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung, das voraussichtlich Ende 2018 veröffentlicht wird, wurde durch einen umfangreichen Konsultationsprozess begleitet. Experten aus Forschungseinrichtungen, der Wirtschaft, der Wissenschaft und der Anwendung sowie den Bundesländern erarbeiteten Empfehlungen zu Technologie- und Strategieentwicklung der Energieforschung. Dies erfolgte im Rahmen des Forschungsnetzwerks Energie, das zu den Themengebieten Energiewendebauen, Erneuerbare Energien, Industrie und Gewerbe, Bioenergie, Stromnetze, Flexible Energieumwandlung und Systemanalyse arbeitet.

 

Das Netzwerk „Flexible Energieumwandlung“ hat seine Empfehlungen entsprechend der fünf Arbeitsgruppen unterteilt. Themen der Arbeitsgruppe „Thermische Kraftwerke“ sind die Flexibilisierung, die Brennstoffe und Emissionsminderung sowie die Digitalisierung und Lebenszyklusoptimierung. Schwerpunkte der „CO2-Technologien“ sind die Abscheidung, chemische Nutzung und geologische Speicherung. Die AG „Solarthermische Kraftwerke“ setzt den Fokus auf die technische und ökonomische Effizienzsteigerung und die Vorbereitung von Standards. Themen der Arbeitsgruppe „Systemintegration, Stoffliche und thermische Speicherung“ sind die stoffliche Nutzung von Kohlenstoff, die Kurzzeitspeicherung und thermische Speicher. Die Arbeitsgruppe „Turbomaschinen“ legt die Schwerpunkte auf die Technologieentwicklung bei Dampfturbinen und bei Gasturbinen, die hydraulischen Turbomaschinen und Turbokomponenten für innovative Prozesse.