Forschungsnetzwerk Energie / Förderinitiative COORETEC

Forschungsnetzwerk Energie – Flexible Energieumwandlung

 

Als zentraler Baustein der Energiewende soll die Stromversorgung in Deutschland klimaverträglicher werden. Hier setzt die Bundesregierung in erster Linie auf erneuerbare Energien. Im Verbund mit diesen werden flexible Kraftwerkstechniken einen wichtigen Beitrag für eine sichere Stromversorgung leisten. Hierfür sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten notwendig. Diese sollen auch innovative CO2-Technologien für sektorübergreifende Anwendungen berücksichtigen. Dazu wird sich am 24. Februar 2017 auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Forschungsnetzwerk „Flexible Energieumwandlung“ gründen. Die bisherige Forschungsinitiative Cooretec wurde am 7. Nov. 2016 geschlossen und wird in das neue Netzwerk integriert.

Förderinitiative COORETEC

Das Logo der Förderinitiative COORETEC symbolisiert die verfolgten Strategielinien: Effizienz steigern - Emissionen reduzieren

 

Strom mit weniger CO2 erzeugen

Weltweit erzeugen Kraftwerke aus fossilen Brennstoffen den überwiegenden Anteil des Stroms. Elektrizität entsteht global zu 66 Prozent (2015) und in Deutschland zu 53 Prozent durch das Verbrennen von Kohlen, Erdgas und Mineralöl und anderen fossilen Energieträgern.Die CO2-Reduktions-Technologien (kurz: COORETEC ) sollen den Ausstoß von CO2 aus der Stromerzeugung effektiv senken.

 

Deshalb wurde die COORETEC-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ins Leben gerufen. Sie ist Bestandteil des 6. Energieforschungsprogramms der Bundesregierung vom August 2011.

 

Im Zeitraum von Januar 2004 bis November 2016 hat der Projektträger Jülich im Rahmen von COORETEC insgesamt 500 Projekte mit einem bewilligten Fördervolumen von annähernd 300 Mio. Euro gestartet. Der Schwerpunkt der Projektförderung liegt auf gemeinsamen Verbundprojekten von Wirtschaft und Wissenschaft. Einen Überblick über die Forschungsschwerpunkte bietet die Publikation zum zehnjährigen Bestehen der Initiative im Jahr 2014 (PDF 940 KB).

Schwerpunkt Energiewende

 

Die Energiewende ist ein Schwerpunktprojekt der Bundesregierung, das eine Vielzahl von politischen Maßnahmen umfasst. Zur Umsetzung sind mehrere Ministerien zuständig. Der Austausch unterschiedlicher Akteure in verschiedenen Netzwerken und Plattformen sind ebenso unverzichtbar wie ein intensives Monitoring. Nicht zuletzt ist die Beteiligung der Forschung wichtige Voraussetzung für das Gelingen dieses langfristig angelegten Projekts.

Kontakt

Forschungszentrum Jülich GmbH
Projektträger Jülich (PtJ)
Dr.-Ing. Hermann Stelzer
52425 Jülich
Telefon: 0246161-8810
E-Mail: h.stelzer(at)fz-juelich.de
www.ptj.de/kraftwerkstechnik


Redaktion Kraftwerkforschung.info
Telefon: 0228-9237926
E-Mail: Redaktion(at)KraftwerkForschung.info

Link zu COORETEC

www.cooretec.de