Effizienz steigern

Kraftwerke laufen viele tausend Stunden pro Jahr. Jede Verbesserung des Wirkungsgrades führt daher hochgerechnet auf das Jahr zu enormen Einsparungen von Energieträgern.

Aktuell / 28.03.2011

Die Siemens AG und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen die Praxistauglichkeit der Hochtemperatursupraleiter-Technologie für die Stromerzeugung zeigen. Mit dem jetzt begonnenen Forschungsprojekt soll eine Steigerung des Wirkungsgrads von Generatoren um 0,5 Prozentpunkte auf 99,5 Prozent ermöglicht werden. Das würde bei Großkraftwerken signifikante Einsparungen an Brennstoff und damit eine Senkung des Kohlendioxidausstoßes bedeuten. weiterlesen

Aktuell / 18.03.2011

An der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus forschen Kraftwerkstechniker an effizienteren Technologien, um den Ausstoß von Kohlendioxid in Braunkohlekraftwerken zu senken. Das Bundeswirtschaftsministerium und fünf Industriepartner fördern mit weiteren 1,9 Millionen Euro das Projekt zur Weiterentwicklung der Druckaufgeladenen Dampfwirbelschicht-Trocknung von Braunkohlen (DDWT). weiterlesen

Aktuell / 25.02.2011

Das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) errichtet mit Partnern aus der deutschen Industrie eine Kraftwerks-Testanlage für den Betrieb mit geschmolzenem Salz als Wärmeträgermedium in Portugal errichten. Salz ist kostengünstiger als bisherige Wärmeträgermaterialen. Außerdem ermöglicht dieses Verfahren höhere Temperaturen im Kraftwerk. Dadurch steigt der Wirkungsgrad. weiterlesen

Aktuell / 08.12.2010

Auf ein Vierteljahrhundert konzertierte Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit blickt die AG Turbo zurück. 17 Hochschulen, drei Forschungseinrichtungen und fünf Unternehmen sind an der Verbesserung der Effizienz der Energieumwandlung in Kraftwerksturbinen in der Arbeitsgemeinschaft beteiligt. Mit zwölf Vorträgen feierte die AG Turbo im Wissenschaftszentrum Bonn Anfang Dezember 2010 ihr Jubiläum. weiterlesen

Standpunkt / 16.09.2010

Prof. Dr. Alfons Kather plädiert für Technologien, die ein Miteinander von fossilen und erneuerbaren Energien ermöglichen:

Der starke Zubau erneuerbarer Energien in den Jahren 2000 bis 2006 reichte nicht aus, um den in dieser Zeit in Deutschland entstandenen zusätzlichen Strombedarf abzudecken. Um darüber hinaus die Stromerzeugung aus Kernenergie durch erneuerbare Energien zu ersetzen, muss die jährliche Zuwachsrate der Stromerzeugung aus regenerativen Energien daher deutlich ansteigen. weiterlesen

Aktuelle Publikation

CO2-Abscheidung mit Kalk: Bestehende Kraftwerke können Emissionen mit Carbonate Looping um 90 Prozent reduzieren – zu vertretbaren Kosten
BINE-Projektinfo 01/2014