Neues aus dem Kraftwerk Forschung II/2011

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Kombikraftwerk erreicht Wirkungsgrad von 60,75 %

Zehn Jahre nach Start des öffentlich geförderten Forschungsprogramms für die neue Gasturbinengeneration hat das Kraftwerk Irsching 4 mit der Gasturbine der H-Klasse einen Weltrekord in Sachen Wirkungsgrad erreicht: Im Mai 2011 haben die Ingenieure des Technologiekonzerns Siemens im Testlauf einen Wirkungsgrad von 60,75% gemessen. Das Kraftwerk übertraf damit bei einer Leistung von 578 Megawatt die angepeilte Effizienzbestmarke „oberhalb von 60%“ deutlich. Mehr...

Speicherversuch mit Kohlendioxid aus Kraftwerk

Seit 4. Mai speichert das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ Kohlenstoffdioxid (CO2) aus einem Kraftwerk unterirdisch. An dem Pilotstandort zur wissenschaftlichen Untersuchung der geologischen Speicherung des Treibhausgases CO2 im brandenburgischen Ketzin werden versuchsweise über einen Zeitraum von etwa einem Monat 2.000 Tonnen industriell abgeschiedenes CO2 aus der Versuchsanlage am Kraftwerk "Schwarze Pumpe" injiziert. Mehr...

Forschen in wechselhaftem Umfeld

Die Ergebnisse der eintägigen Workshops der drei COORETEC-Arbeitsgruppen „Gas-Kombikraftwerk“, „Dampfkraftwerk und CO2-Wäsche“ und „Oxyfuel“ waren vielseitig wie die beforschten Technologien. Jeweils 20 bis 40 Forscher haben sich in Mannheim, Gelsenkirchen und Berlin getroffen, um aktuelle Forschungserkenntnisse auszutauschen und neue Ansätzen zu entwickeln. Noch in diesem Jahr werden sich die Arbeitsgruppen des Förderkonzepts COORETEC neu strukturieren. Mehr...

Kohlendioxid-Wäsche geht in den Langzeittest

Eine Abtrennungsrate von 90 Prozent, ein hoher Reinheitsgrad und ein deutlich reduzierter Energieeinsatz: Das sind die Ergebnisse des Forschungsprojekts zur CO2-Wäsche, das RWE Power, BASF und Linde gemeinsam betreiben. Die Pilotanlage ging von März 2011 an bis Ende 2013 in den Langzeittest. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie fördert das innovative Vorhaben mit rund vier Millionen Euro. Mehr...

Supraleiter machen Generatoren effizienter

Die Siemens AG und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wollen die Praxistauglichkeit der Hochtemperatursupraleiter-Technologie für die Stromerzeugung zeigen. Mit dem jetzt begonnenen Forschungsprojekt soll eine Steigerung des Wirkungsgrads von Generatoren um 0,5 Prozentpunkte auf 99,5 Prozent ermöglicht werden. Das würde bei Großkraftwerken signifikante Einsparungen an Brennstoff und damit eine Senkung des Kohlendioxidausstoßes bedeuten. Mehr...

Getrocknete Braunkohle spart 10 % Kohlendioxid

An der Brandenburgischen Technischen Universität in Cottbus forschen Kraftwerkstechniker an effizienteren Technologien um den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) in Braunkohlekraftwerken zu senken. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und fünf Industriepartner fördern mit weiteren 1,9 Mio. Euro das Projekt zur Weiterentwicklung der Druckaufgeladenen Dampfwirbelschicht-Trocknung von Braunkohlen (DDWT). Mehr...

Kohlendioxid im Meeresboden speichern

Unter der Leitung des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) hat das von der Europäischen Union (EU) geförderte Projekt ECO2 begonnen. In den kommenden vier Jahren untersuchen 27 Partnerinstitute aus neun Nationen die Umweltauswirkungen der Lagerung von Kohlendioxid (CO2) im Meeresboden. Dazu werden die bereits in der Nordsee und Barentssee existierenden CO2-Speicher und natürliche Quellen am Meeresboden erforscht, um die Sicherheit der Speicher und die Auswirkungen von CO2-Austritten auf die marine Lebewelt zu bewerten. Mehr...

Mehr Flexibilität für emissionsarme Kohlekraftwerke

Sind zukünftige Dampfkraftwerke, die CO2 abtrennen können, auch flexibel genug, um einen Beitrag für eine geregelte Stromversorgung zu liefern? Sind sie im Stande Versorgungslücken wegen der fluktuierenden Stromerzeugung von Wind- und Solarenergie auszugleichen? Kann durch die CO2-Abtrennung und anschließende CO2-Verdichtung die Flexibilität in Bezug auf die Bereitstellung von Regelenergie im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken gesteigert oder doch zumindest gleich gehalten werden? Ein neues Forschungsvorhaben soll das klären. Mehr...

Internationale Zusammenarbeit im Klimaschutz

Derzeit werden weltweit erhebliche Forschungsaktivitäten unternommen, um einen baldigen Einsatz von Techniken zum Abtrennen und Lagern von CO2 zu ermöglichen (CCS-Technologien). Zur Internationalisierung der Forschung in der Kraftwerkstechnik ist Deutschland in verschiedenen Gremien aktiv, darunter zwei „Implementing Agreements“ der Internationalen Energieagentur (IEA). Fordern Sie aktuelle Berichte die IEA an. Mehr...

Veranstaltungshinweis

Vom 20. bis 22. Juni 2011 veranstaltet die Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA) eine englischsprachige Konferenz zum Thema „Effiziente CO2-Abtrennung“: Second International Conference on Energy Process Engineering - Efficient Carbon Capture for Coal Power Plants, in Frankfurt/Main.
Der CO2-Abtrennung aus Kohlekraftwerken kommt besonders vor dem Hintergrund der beschleunigten Energiewende und der Minimierung der CO2-Emissionen eine zentrale Bedeutung zu. Die ICEPE2011, die sich an Fachleute aus Forschung, Industrie, Energieversorgungsunternehmen und Politik wendet, bietet einen umfassenden Überblick über relevante Wege zur CO2-Abtrennung und deren energetische Effizienz. Mehr...

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