CO2-Technologien

CO2-Emissionen aus Kraftwerken und Industrieanlagen lassen sich – unter Einsatz weiterer Energie – stofflich weiterverwenden oder chemisch in gut speicherfähige Energieträger umwandeln. Für den Energiebedarf kommen Stromüberschüsse infrage, die zeitweise im Netz nicht benötigt werden und die sich bisher großtechnisch nicht im ausreichenden Maße speichern lassen. Damit eröffnen sich technologische Pfade, die unter der Bezeichnung Power-to-X Technologien zusammengefasst werden. Hierzu gehören beispielsweise: Power-to-Gas, Power-to-Chemicals, Power-to-Liquid, Power-to-fuel und weitere. Mögliche Produkte sind beispielsweise chemische Grundstoffe, wie Polyurethan, sowie synthetische Treibstoffe (z. B. Kerosin) oder synthetisches Erdgas. Diese Entwicklung trägt zu einer stärkeren Vernetzung bisher getrennt agierender Industriesektoren bei, der sogenannten Sektorkopplung. Beispiele dafür sind eine stärkere Kopplung der konventionellen Kraftwerke mit der chemischen Industrie (Grundstoffe) und dem Mobilitätssektor (Treibstoffe).

Aktuell / 20.07.2017

Heliostaten heißen die Spiegel, die in Solar-Turmkraftwerken das Licht der Sonne bündeln und auf den zentralen Receiver lenken. Dieser befindet sich an der Spitze des Solarturms. Ingenieure haben jetzt mit einem fünfeckigen Spiegel eine neue geometrische Form für Heliostaten entwickelt. Diese werden von einer neuen Software gesteuert. Auf einem Testfeld in Jülich werden aktuell fünf dieser neuen Heliostaten einem Praxistest unterzogen. weiterlesen

Aktuell / 11.07.2017

Beim ersten Präsenstreffen des Forschungsnetzwerks „Flexible Energieumwandlung“ am 30. Juni 2017 in Jülich stand vor allem die Struktur der künftigen Arbeiten auf der Tagesordnung. Diese greift Vorschläge auf, die im Verlauf der Auftaktveranstaltung des Netzwerks im Februar 2017 in Berlin erarbeitet worden sind. Das Netzwerk startet mit fünf Arbeitsgruppen. Eine zentrale Aufgabe der künftigen Aktivitäten ist, die Erarbeitung des 7. Energieforschungsprogramms beratend zu begleiten. weiterlesen

Aktuell / 27.03.2017

Die Gründungsveranstaltung des neuen Forschungsnetzwerks „Flexible Energieumwandlung“ fand Ende Februar 2017 im Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) in Berlin statt. Künftig arbeiten die klassischen Kraftwerkstechniken mit den solarthermischen Kraftwerken und den thermischen Speichern unter einem Dach. Zentrale Aufgabe: Mehr Flexibilität und verbessertes Teillastverhalten zur Unterstützung der fluktuierenden erneuerbaren. weiterlesen

Aktuell / 18.01.2017

Am 24. Februar 2017 wird sich auf Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Forschungsnetzwerk „Flexible Energieumwandlung“ gründen. Dieses umfasst hocheffiziente und flexible Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen, solarthermische Kraftwerke und Verfahren zur CO2-Abtrennung und Verwertung. Die bisherige Forschungsinitiative Cooretec wurde am 7. Nov. 2016 geschlossen und wird in das neue Netzwerk integriert. weiterlesen

Aktuell / 14.12.2016

Gasturbinen für den Einsatz in Kraftwerken und zum Antrieb von Flugzeugen sollen möglichst wenig Schadstoffe emittieren. Um dieses wichtige Entwicklungsziel zu erreichen, müssen die Ingenieure die Verbrennungsvorgänge innerhalb der Brennkammer der Turbine besser verstehen. Auf einem neu entwickelten Teststand haben Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und von Rolls Royce Deutschland gemeinsam eine erste Versuchsreihe durchgeführt. Das Projekt trägt den Namen Scarlet und ging Ende 2016 in Betrieb. weiterlesen